Ein HEY JO Bügelbild verwandelt in wenigen Minuten ein schlichtes Basic in ein echtes Lieblingsstück – vorausgesetzt, es wird richtig aufgebügelt. Die gute Nachricht: Du brauchst dafür kein teures Equipment, sondern nur ein ganz normales Haushaltsbügeleisen. Damit dein Motiv von Anfang an fest sitzt und auch nach vielen Wäschen noch schön aussieht, zeigen wir dir hier Schritt für Schritt, worauf es ankommt.
Das brauchst du
- Ein HEY JO Bügelbild
- Ein handelsübliches Bügeleisen (keine Transferpresse nötig)
- Backpapier oder ein dünnes Baumwolltuch
- Eine feste, harte Unterlage – zum Beispiel ein Holzbrett oder ein Fliesenboden (ein Bügelbrett ist weniger geeignet)
- Das Kleidungsstück deiner Wahl (am besten aus Baumwolle oder Baumwoll-Mischgewebe)
So gelingt das Aufbügeln Schritt für Schritt
- Vorbereiten: Heize dein Bügeleisen auf ca. 160 °C (mittlere Stufe) vor und schalte die Dampffunktion aus. Für das beste Ergebnis solltest du das Kleidungsstück vorher kurz bügeln, damit der Stoff glatt und trocken ist.
- Platzieren: Schneide dein Bügelbild aus und lege es mit der Folie nach oben auf deinen Stoff.
- Aufbügeln: Presse das Bügeleisen ca. 20 Sekunden mit festem Druck auf das Motiv. Bitte nicht hin- und herbewegen, sondern nur pressen – so verrutscht das Motiv nicht.
- Folie abziehen: Kurz abkühlen lassen und die Trägerfolie vorsichtig abziehen, solange sie noch warm ist. Löst sich eine Ecke nicht, einfach noch einmal kurz nachpressen.
- Nachpressen: Leg ein Backpapier über den Transfer und presse nochmal 5 Sekunden nach. Das glättet die Oberfläche und verbessert die Haltbarkeit.
- Fertig! Lass dein neues Lieblingsstück mindestens 24 Stunden ruhen, bevor du es wäschst.
Praktischer Tipp für die Unterlage
Bügle dein Motiv am besten auf einer festen, harten Unterlage auf – ein Holzbrett oder ein Fliesenboden eignen sich dafür besonders gut. Ein weich gepolstertes Bügelbrett ist weniger geeignet, weil der Druck dort nicht so gleichmäßig ankommt.
Die häufigsten Fehler beim Aufbügeln
Die meisten Probleme mit Bügelbildern entstehen nicht durch das Motiv selbst, sondern durch kleine Fehler beim Aufbügeln. Diese solltest du vermeiden:
- Zu wenig Druck oder Hitze: Ein Bügeleisen auf niedriger Stufe reicht meist nicht aus, damit sich der Kleber vollständig verbindet.
- Bügeleisen wird bewegt statt gepresst: Anders als beim normalen Wäschebügeln zählt hier vor allem Druck, nicht Hin- und Herstreichen – sonst verrutscht das Motiv.
- Dampf verwenden: Dampf verhindert, dass die nötige Hitze konstant an einer Stelle wirkt – deshalb immer ohne Dampf arbeiten.
- Folie zu früh abziehen: Ist die Folie noch heiß, reißt das Motiv leichter oder haftet ungleichmäßig. Lieber kurz warten.
- Nachpressen vergessen: Der zweite Schritt mit Backpapier ist kein optionales Extra, sondern sorgt erst für die dauerhafte Versiegelung.
Gut zu wissen
Du brauchst für unsere Bügelbilder keine professionelle Transferpresse – ein normales Bügeleisen reicht völlig aus. Bei Mixbögen und Buchstabenbögen kannst du die einzelnen Motive frei kombinieren und individuell anordnen, ganz wie du magst – für Kinder, Geschwister oder als Partnerlook für die ganze Familie. Kleine Farbabweichungen zwischen Bildschirmdarstellung und Produktionscharge sind übrigens normal und kein Grund zur Sorge.
Und danach?
Damit dein frisch aufgebügeltes Motiv möglichst lange schön bleibt, ist auch die richtige Pflege beim Waschen entscheidend. Wie das am besten geht, erfährst du in unserem Artikel Bügelbilder waschen: So bleiben deine Motive lange schön.
Noch auf der Suche nach dem passenden Motiv? In unserer Übersicht aller Bügelbilder findest du bunte Designs für Kinder, Geschwister-Looks und Partnerlooks für die ganze Familie.