Wer ein Kleidungsstück individuell gestalten möchte, stößt schnell auf verschiedene Begriffe: Bügelbild, Siebdruck, Flexfolie, Digitaldruck. Was steckt dahinter, und welche Methode passt zu dir?
Bügelbilder (Iron-on Transfers)
Ein fertig bedrucktes Motiv auf einer Trägerfolie, das du zu Hause mit einem normalen Bügeleisen selbst aufbringst. Der große Vorteil: kein Mindestbestellwert, keine Wartezeit, keine Spezialgeräte nötig – ideal, wenn du einzelne Teile individuell gestalten möchtest, zum Beispiel für Kinder, Geschwister oder Partnerlooks.
Siebdruck
Beim Siebdruck wird die Farbe durch eine feine Schablone auf den Stoff gedruckt. Das lohnt sich vor allem bei großen Stückzahlen desselben Motivs, zum Beispiel für Vereins- oder Firmenkleidung – für ein einzelnes, individuelles Teil ist es meist zu aufwendig und zu teuer.
Flexfolie / Plotterfolie
Ähnlich wie ein Bügelbild, allerdings wird die Form meist mit einem Plotter aus einer einfarbigen Folie ausgeschnitten statt bedruckt. Gut geeignet für klare Formen, Schriftzüge oder Namen in einer Farbe – für mehrfarbige, detailreiche Motive stößt die Methode an ihre Grenzen.
Digitaldruck (DTG)
Beim Digitaldruck wird das Motiv direkt auf den Stoff gedruckt, meist mit speziellen Textildruckern. Das ermöglicht viele Farben und feine Details, erfordert aber entsprechende Geräte und lohnt sich meist nur für professionelle Anbieter oder größere Auflagen.
Fazit: Was passt zu wem?
Willst du zu Hause, ohne Spezialausrüstung und ganz nach eigenem Geschmack einzelne Kleidungsstücke individualisieren – für dein Kind, als Partnerlook oder als Geschenk – sind Bügelbilder in der Regel die unkomplizierteste und günstigste Lösung. Für große Stückzahlen desselben Designs sind andere Verfahren oft wirtschaftlicher.
Neugierig geworden? Schau dir unsere Bügelbild-Kollektion an oder lies in unserer Anleitung nach, wie einfach das Aufbügeln funktioniert.